

FAQ
Deine Fragen - Meine Antworten
Mantrailen ist spannend, aber manchmal auch erklärungsbedürftig. Damit keine Frage offenbleibt, findest du hier Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Mantrailen und mein Training.



Alle Hunde besitzen eine ausgezeichnete Nase und können von Natur aus einer Spur folgen. Daher ist Mantrailing für jeden Hund geeignet.
Es ist jedoch wichtig, dass der Lernaufbau und die Aufgaben an die rassetypischen Eigenschaften, das Alter und den Gesundheitszustand des Hundes angepasst wird.Hunde mit sehr kurzen Nasen, (sogenannten brachyzephalen Schädel) haben eine weniger günstige Disposition. Bei bestimmten Wetterlagen müssen, im Vergleich zu anderen Hunden, die Trails früher verändert werden. Aus Gesundheitsgründen kann manchmal auch kein Training stattfinden.
Insgesamt kommen maximal 4 Hund-Mensch-Teams für die Dauer von 2 Stunden zusammen.
Bei mir arbeitet jedes Team einzeln. Dies hat u.a. den Grund, dass sich sowohl Hund als auch Mensch besser konzentrieren und fokussieren können. Dadurch verbessert sich das Lernen für alle Beteiligten.
Zu Beginn reflektieren wir das letzte Training, oder die Schwerpunkte, an dem ein Team gerade arbeitet und legen die Trainingsschwerpunkte des Tages fest.
Und dann geht es schon los. Ein Team arbeitet, die anderen TeilnehmerInnen können durch Zuschauen lernen oder sind als Versteckperson involviert.
Nach jedem Trail sowie am Ende des Trainings tauschen wir uns über das Erlebte und Gelernte aus und halten fest, wie es für das jeweilige Team im nächsten Training weiter geht.
Wenn du und dein Hund nicht aktiv im Training seid, kann dein Hund sich im Auto ausruhen. Du kannst dich jederzeit um deinen Hund kümmern, ihn gut versorgen, rauslassen, nach ihm sehen und bei ihm bleiben, damit er bestmöglich versorgt ist.
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4 Hund-Mensch-Teams im wöchentlichen Training.
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4-6 Hund-Mensch-Teams in den Workshops. Das ist auch immer genau ausgeschrieben in der jeweiligen Veranstaltung.
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Nein. Wir trainieren an jedem Trainingsort nur 1x im Jahr. Das ist ein wichtiger Aspekt der Ausbildung. Wir nutzen eine Vielzahl von Trainingsgebieten, wie ruhige Wohngegenden, Parks, Fußgängerzonen, um das Lernen abwechslungsreich zu gestalten. Ziel ist es, das Gelernte in verschiedenen Umgebungen zu generalisieren und die Teams umfassend zu schulen, damit sie ihre Fähigkeiten sicher & effektiv einsetzen können.
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Raum Norderstedt & angrenzendes Hamburg, einschließlich Schnelsen und Altona
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Raum Quickborn, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Barmstedt und Bad Bramstedt
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Ein Hund, der zwei Stunden lang aktiv mitläuft und genau weiß, was zu tun ist, wird durchgehend “vor sich hin” arbeiten. Dies ist natürlich ermüdend und erschöpfend und beeinträchtigt den Fokus, die Konzentration und die Lernfähigkeit des Hundes.
Um Ruhe und eine gesunde geistige Auslastung zu gewährleisten, arbeiten die Hunde nur, wenn sie an der Reihe sind. Die restliche Zeit können sie sich im Auto ausruhen. Natürlich kannst du während des Trainings jederzeit nach deinem Hund sehen, bei ihm bleiben und auch mit ihm rausgehen, um ihn “zu lüften”, wie wir sagen.
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Wenn dein Hund Probleme hat, alleine im Auto zu bleiben, werden wir auch das berücksichtigen.
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Sollte es sommerliche Temperaturen erfordern, sorgen wir dafür, dass wir Schattenparkplätze haben, immer jemand am Auto ist und alle Türen sowie Fenster geöffnet bleiben können.
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Ein einzelnes Training kostet 34,00€.
Du kannst auch eine Vierer-, Achter- oder Zwölferkarte buchen. Dadurch erhältst du Preisvorteile von bis zu vierzehn Prozent und zahlst dann pro Training 29,25€. Mehr Informationen findest du dazu hier.Jederzeit, wenn ein Platz frei ist.
In meinem System gibt es keine festen Gruppen oder Einsteigerkurse. Stattdessen nutze ich ein individuelles Buchungssystem.
Das bedeutet für dich, dass du jederzeit einen Trainingstermin buchen kannst. Das müssen wir anpassen, wie die Abläufe dann wirklich sind: Gehe dazu in den Bereich der wöchentlichen Trainings. Dort suchst du im Kalender nach einem freien Termin. Wenn du einen passenden Termin findest, kannst du diesen buchen.
Wenn du regelmäßig bei mir trainieren möchtest, hast du die Möglichkeit, Vierer-, Achter- oder Zwölferkarten zu kaufen. Mit diesen Karten kannst du preisliche Vorteile (bis zu 14% Rabatt) genießen.
Ja, nur nicht in einer Gruppe. Du kannst also mit einem deiner Hunde in der 16 Uhr Gruppe trainieren, mit dem anderen in der 18 Uhr Gruppe. Mit beiden Hunden in einer Gruppe geht bei mir nicht. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen organisatorische, zum anderen ist es aus Erfahrung für die meisten Menschen eine große Herausforderung, sich schnell auf zwei unterschiedliche Hunde einzustellen. Es ist schwierig, beiden Hunden gerecht zu werden.
Nein. Ich habe Gruppen, die aus Teilnehmern verschiedener Ausbildungsstände bestehen. Und das ist das Gute für dich, du kannst jederzeit loslegen.
Das hat den Vorteil, dass die Einsteiger, deren erste Trails kurz sind, sehen können, was möglich ist und wohin die Reise gehen kann. Außerdem können viele Aspekte wie Leinen-Handling, körpersprachliche Interaktion, Positionierung an Kreuzungen und das Management des Hundes auf dem Trail sehr gut durch Beobachten gelernt werden. Lernen durch Zuschauen ist sehr effektiv.
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1 Schleppleine. 7 Meter Länge sind optimal.
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1 Geschirr, das so beschaffen ist, dass der Hund mit viel Zug nach vorne arbeiten kann.
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3 Dosen mit Belohnung ist ebenfalls wichtig. Sie sollte so attraktiv sein, dass der Hund allein durch das Futter merkt, dass er etwas Besonderes geleistet hat. Dies motiviert ihn zusätzlich. Wenn dein Hund sehr durch Futter motiviert ist, musst du vielleicht nicht das hochwertigste Futter verwenden, sondern kannst etwas Einfacheres nehmen.
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Wasser für den Hund mitzunehmen, und zwar nicht nur im Auto, sondern direkt auf dem Trail.
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3 Geruchsgegenstände von dir vorbereiten und am besten mit Namen beschriften.
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Eine Warnweste für dich. Du wirst merken, wie dein Umfeld und der Straßenverkehr auf dich Rücksicht nimmt.
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Es ist wichtig, dass das Geschirr die orthopädische Gesundheit deines Hundes unterstützt.
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Das Geschirr darf nicht zwischen den Vorderläufen und der Brust auf das Brustbein drücken. Das Brustbein verbindet die Rippen mit der Wirbelsäule. Druck auf das Brustbein bedeutet also Druck auf die Wirbelkörper, was nicht gesund ist.
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Die Schulterblätter müssen frei beweglich sein und dürfen durch das Geschirr nicht eingeschränkt werden.
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Im Achselbereich, hinter den Vorderläufen darf das Geschirr nicht scheuern.
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Der Karabinerring (an dem du die Trail-, Schleppleine befestigst) auf dem Rückensteg sollte nicht zu weit hinten und auch nicht zu weit vorne liegen. Die Position des Karabiners beeinflusst die “Übertragung” der Körpersprache des Hundes beim Trailen.
WICHTIG: Ob das Geschirr passt, testest du unter Zug, wie es später beim Mantrailing auch sein wird.
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Ein Geruchsgegenstand ist ein Objekt, das den Geruch einer einzigen Person trägt. Dies ist ideal für unser Training.
Du kannst verschiedene Gegenstände verwenden, wie zum Beispiel ein Taschentuch oder andere Stoffartikel. Für Fortgeschrittene Teams eignen sich auch Gegenstände aus Holz, Metall oder Stein. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Dieser Gegenstand, der nur nach dir riecht, darf kaputt gehen, oder im Training verloren. Du packst ihn vor dem Training in ein luftdichtes Behältnis. Möglichkeiten hierfür sind ein Schraubverschlussglas, eine luftdichte Plastikdose oder ein Zipperbeutel. Was sich nicht eignet, ist ein Kotbeutel. Dieser ist sehr duftdurchlässig, was du sicherlich bemerkt hast, wenn du schon einmal einen befüllten Kotbeutel kurzzeitig in deinem Auto transportiert hast;-)
Es gibt mehrere Situationen, in denen das Training mit dem Hund pausiert werden sollte:
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Wenn der Hund aktuell Antibiotika bekommt.
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Bei Entzündungen, egal wie klein!!!
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Bei Verletzungen an den Krallen, Pfoten, am Körper des Hundes.
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Nach Operationen, mindestens bis die Fäden entfernt sind.
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Bei allgemeinem Unwohlsein wie Fieber, Übelkeit oder Erbrechen.
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Während chiropraktischen oder osteopathischen Behandlungen solltest du mit dem Therapeuten besprechen, ob Training sinnvoll oder möglicherweise kontraproduktiv ist.
Hast du als Mensch Erkrankungen, wie oben beschrieben, fühlst dich unwohl, oder hast besonderen Stress, sag das Training ab oder komm dazu ohne selbst mit dem Hund zu arbeiten. Du bist Teampartner mit einem absoluten Spezialisten und der braucht dich 100% fit.
Eine Bitte in eigener Sache: Sollte es in deiner Familie und Umkreis Magen-Darminfekte geben, dann sag bitte ab, auch wenn du keine Symptome hast. Ich habe 2 chronische Krankheiten und muss da besonders gut auf mich aufpassen.
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Eigentlich bei jedem ;-)
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ab 25 Grad findet kein Training statt. In solchen Fällen biete ich eine Alternative an, entweder Online-Training oder Theorie oder Fährtenarbeit, die im Schatten auf natürlichen Böden und zu anderen Zeiten stattfindet und sicher für die Gesundheit des Hundes ist.
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bei Unwetterwarnungen, Sturmwarnungen oder der Ankündigung von Blitzeis findet kein Training statt
Mantrailing im Frühling/Sommer:
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unsere Treffpunkte sind schattig
ab gewissen Temperaturen bleibt immer jemand an den Autos oder alle Hunde kommen mit ins Versteck -
Die Trails legen wir eher in schattige Bereiche als in sonnige Flächen.
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Du hast beim Trailen immer ausreichend Wasser dabei. Im Sommer ist das besonders wichtig.
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Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Alu-Netzen für das Auto gemacht. Sie sorgen für angenehme 19 Grad im Auto, wenn du sie richtig anwendest.
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Viele nutzen Kühlmatten und Kühlhalsbänder. Ich würde diese jedoch nicht während des Trails verwenden. Das stellt für den Körper eine erhebliche Herausforderung dar. Er geht in einen Leistungszustand, und das äußerliche Kühlelement belastet den Kreislauf. Nach dem Trail können Kühlmatten verwendet werden, wenn die Hunde das als angenehm empfinden. Ich würde es so gestalten, dass der Hund die Wahl hat, ob er auf die Kühlmatte geht oder nicht.
Mantrailing im Herbst/Winter:
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gute Sichtbarkeit für deinen Hund und dich durch Leuchthalsbänder, Reflektoren und Co. Es ist auch sehr sinnvoll, dass ihr beide eine Warnweste tragt.
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Hundemäntel: Ich bin nicht so ein Fan davon, den Hund während der Arbeit in einen Mantel zu packen, da sie, wie du beim Sport, ihren Kreislauf ordentlich in Schwung bringen. Aber natürlich ist es nach der körperlichen Aktivität im Auto sehr sinnvoll, dem Hund einen Mantel aufzulegen. So kann er sich nach der Anstrengung langsam regenerieren ohne auszukühlen und zu verspannen.
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In den ersten drei Monaten ist es sinnvoll, dass du und dein Hund 1x pro Woche trainierst. So könnt ihr ein solides Fundament aufbauen.
Danach könnt ihr durchaus Pausen einlegen. Meine Erfahrung zeigt, dass solche Pausen den Hund-Mensch-Teams nicht schaden, ganz im Gegenteil.
Ich finde unbedingt. Du brauchst Routine, du brauchst eine Fehlerfreundlichkeit, denn du wirst Fehler machen, auf jeden Trail. Und du bist später auf dem Trail auch mit deinem Hund “alleine” beim Ausarbeiten der Spur. Warum nicht früh mit dieser Situation anfangen. Wichtig ist nur, dass wir uns genau abstimmen, was du wie trainierst und das können wir im wöchentlichen Training aufgreifen. Auch kann es sein, dass andere Punkte für euch beide Sinn machen und das die ersten Hausaufgaben für euch werden. Zum Beispiel: die Anzeige einer Tür.
Ja, auf jeden Fall. Wichtig ist, dass die Sicherheit für alle gewährleistet ist.
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Bei ängstlichen Hunden kann es eine Herausforderung sein, da die Trainingsgebiete sehr variieren. Manchmal ist das Umfeld nicht optimal für den Hund. Lass uns vorher darüber sprechen.
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Bei Aggressionsproblemen ist es entscheidend, dass der Hund mit einem gut passenden Maulkorb gesichert wird (ich stelle gerne Kontakte zu Beratungen her). Wir trainieren die Situationen so, dass sie für alle Beteiligten sicher ist. Der Hund könnte zum Beispiel eine Versteckperson anzeigen, ohne direkt mit ihr zu interagieren. Die Futterbelohnung kommt dann von seiner Besitzerin.
In der Regel finden wir für jedes Team die passende Lösung.
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Kurzum gesagt: Gar keine. Das hat ganz viel mit meiner eigenen Persönlichkeitsstruktur zu tun. Ich war zum Beispiel begeisterte Dressurreiterin und ich wollte reiten können wie Olympioniken. Ich brauchte dafür aber keine Prüfung. Und so halte ich das auch beim Mantrailing. Ich habe extra Veranstaltungen wie “Double Blind Treff” und diverse andere Formate, in dem man schaut, wie weit man mit dem Thema selbstständiges Erarbeiten eines Trails ist und darum geht es ja eigentlich , oder?
Sich für das Mantrailing im Einsatzbereich zu entscheiden, geht weit über das reine Mantrailing hinaus. Es erfordert ein zeitliches Engagement, das man in seinen Alltag integrieren muss. Man benötigt zeitliche Flexibilität, eine guten Umgang mit seiner eigenen Fehlerkultur sowie einen Umgang mit der Situation mit schwer verletzten Menschen zu tun zu haben oder auch Menschen nach dem vollzogenen Suizid aufzufinden.
Dein Hund braucht eine gute Nervenstärke, hohe Stressresistenz und auch körperliche Fitness. Nicht jedem Hund tust du einen Gefallen damit in Einsätze zu gehen.
Allen ehrenamtlichen Einsatzmenschen- und Hunden zolle ich großen Respekt. Sie bringen viel Zeit, privates Geld und Herzblut ein, welches nicht oft gewürdigt wird.
Der Aufgabe Menschenleben retten zu wollen, solltest du sehr verantwortungsvoll und selbstkritisch gegenüber treten. Gerne stelle ich Kontakt zu Hilfsorganisationen her.


